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Die Freude am Loslassen
„Wenn du etwas loslässt, bist du etwas glücklicher. Wenn du viel loslässt, bist du viel glücklicher. Wenn du ganz loslässt, bist du frei.“ — Ajahn Chah Loslassen ist weniger ein Tun als eine innere Haltung. Eine Haltung, die dich zurückführt zu Frieden, Klarheit und Weite. Wir halten fest an Erwartungen, Widerstand, Kontrolle, Anhaftung oder daran, Dinge unnötig persönlich zu nehmen. Buddha lehrt: «Wirkliche Freiheit beginnt dort, wo wir aufhören, an dem festzuhalten, was uns leiden lässt.» Einladung: Mach dir bewusst, wo du gerade festhältst. Kannst du akzeptieren, dass du gerade festhältst? Wer wärst du ohne dieses Festhalten? Kannst du nur für einen Moment loslassen? Willst du überhaupt loslassen? Wann? Erwartungen – Die stille Quelle des Unfriedens Wir alle kennen es: In unserem Kopf lief der Tag, das Gespräch, das Leben viel besser. Doch niemand ist da, um unsere Erwartungen zu erfüllen — und wir sind es auch nicht für andere. Jede Enttäuschung ist ein Aufwachen. Eine kleine Übung bringt es auf den Punkt: «Du stehst auf einem Steg am Meer… du wirfst deine Erwartungen ins Wasser… du siehst zu, wie die Wellen sie davontreiben… alles wird leicht.» Einladung: Notiere drei Erwartungen, die dich heute eng gemacht haben. Wirf in deiner Vorstellung eine davon ins Meer. Atme tief ein und lass sie gehen. Widerstand – Das Festhalten am Schmerz An Ärger festzuhalten ist, wie Buddha sagt, «wie Gift trinken und erwarten, dass der Andere dadurch stirbt.» Loslassen beginnt mit Zulassen, indem du dem Gefühl Raum gibst. Einladung: Spüre das unangenehme Gefühl - nur für 30 Sekunden. Wo sitzt es im Körper? Wie verändert es sich, wenn du nicht dagegen kämpfst? Stell dir vor, du legst es in eine kleine Kiste und siehst zu, wie es auf dem Wasser davontreibt. Erlebe schon mal ein kleines bisschen Freiheit. Kontrolle – Der grosse Irrtum Wir versuchen so vieles zu steuern: Menschen, Situationen, den Verlauf unseres Lebens. Doch das Universum flüstert: «Entspann dich, Mensch … du warst nie in Kontrolle.» Frieden entsteht, wenn wir unterscheiden: Was liegt in meiner Hand - und was nicht? Einladung: Notiere zwei Dinge, die du beeinflussen kannst. Und zwei Dinge, die du nicht beeinflussen kannst. Sage nach jedem Punkt: «Auch das darf sein.» Anhaftung – Das Festhalten am Selbstbild Wir halten an Menschen fest, die längst gegangen sind, an Gefühlen, Vorstellungen oder Gedanken, die uns vermeintlich Sicherheit geben. Doch Anhaftung entsteht aus innerem Mangel und dem Wunsch nach Kontrolle - nicht aus Freiheit. Je mehr wir festhalten, desto mehr zieht es uns mit. Loslassen bedeutet Wertschätzung ohne besitzen zu wollen, denn nichts ist von Dauer. Einladung: Welches Selbstbild verteidigst du? Was würde passieren, wenn du es für einen Moment nicht verteidigst? Spüre die Weite, die entsteht. Alles persönlich nehmen – Die Befreiung des Geistes Wir leiden nicht durch die Worte anderer, sondern durch unsere Bewertung. Konzentrieren wir uns auf das Verletzende, leiden wir weiter. Konzentrieren wir uns auf die Lektion, wachsen wir. Wenn dich jemand verletzt, frage dich: «Muss ich diese Worte wirklich zu meiner Wahrheit machen?» Einladung: Nimm einen Atemzug und sage: «Das gehört zu ihm - nicht zu mir.» Finde heraus, warum dich diese Worte triggern. Benenne die Gefühle wertfrei und ohne Lösungsidee. Höre aktiv zu. Wähle Mitgefühl statt Ärger. Die Ironie des Loslassens – und die Einladung an dich Alles fügt sich, wenn du aufhörst mit deinen Erwartungen, deinem Widerstand, deinem Kontrollieren wollen, deinem Anhaften und deinem Persönlich-Nehmen. Lass es sein und das Leben kann sich entfalten. Manchmal verlieren wir, was wir unbedingt wollten - nur um vor dem bewahrt zu werden, was uns kaputt gemacht oder geschadet hätte. Vielleicht war es das, was dich retten sollte. Einladung: Das Mutigste, was du tun kannst, ist, deine Vorstellung loszulassen, wie es hätte sein sollen, und dein Herz für das zu öffnen, was immer noch möglich ist. Öffne heute deine Hand ein kleines Stück. Nur ein Stück. Der Rest geschieht von selbst.
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Die Freude am Zurückgeben – wenn 'Geben' die Seele zum Leuchten bringt
Zurückgeben ist eine stille Superkraft. Es ist dieser Moment, in dem du spürst: Ich kann etwas beitragen. Ich kann die Welt – oder zumindest einen Menschen – ein kleines Stück heller machen. Im Lebensmodell von Maxim Mankevich gehört das Geben zu den seelischen Grundkompetenzen, die uns innerlich wachsen lassen und unser Leben mit Sinn füllen. Sieben Charakterstärken machen Geben möglich und wirken wie ein eingespieltes Team:
"Geben mit und ohne Erwartungen" – beides hat seinen Platz Erwartungsloses Geben entsteht aus Fülle. Du gibst, weil es sich richtig und stimmig anfühlt. Geben mit Erwartung entsteht aus Verantwortung. Du sorgst für Ausgleich und Klarheit. Drei Signale zeigen dir, ob dein Geben nährt:
Man kann nur geben, was man hat, d.h. Geben aus Mangel erschöpft. Geben aus Fülle nährt. Darum beginnt Zurückgeben immer mit Selbstfürsorge. Du kannst nur teilen, was in dir lebendig ist, wie Zeit, Liebe, Ruhe, Wissen, Aufmerksamkeit, Mitgefühl. Mini-Übung: Das 3‑Minuten‑Geschenk - eine kleine Praxis, die erstaunlich viel bewirkt:
Geben als seelischer Kreislauf. Zurückgeben ist kein Handel, sondern ein Beitrag – zu Beziehungen, zur Gemeinschaft und zu dir selbst. Wenn du gibst, was in dir lebendig ist, wirst du mehr von dem, was du bist. Geben aus Fülle ist frei, leicht und erwartungslos. Es ist Ausdruck deiner inneren Haltung und deiner Charakterstärken. «Freude als Quelle deiner Frequenz» Freude gehört zu den höchsten menschlichen Schwingungen. Sie öffnet den Körper, klärt den Geist und macht uns empfänglich für neue Möglichkeiten. Wenn wir beginnen, unser Leben aus einer inneren Freude heraus zu gestalten, verändert sich unser innerer Zustand (Gedanken, Emotionen, Nervensystem, Identität) und damit unsere Frequenz. Veränderst du also deinen Zustand, veränderst du deine Frequenz. Frequenzarbeit heisst, mentale Muster klären, Emotionen neu ausrichten, deine Vision verkörpern. Erst wenn dein Körper die Vision als real empfindet, beginnt sie sich im Aussen zu zeigen. Wir sind zur richtigen Zeit am richtigen Ort und treffen die richtigen Menschen. Von der Vision zur Realität Diese Praxis führt dich aus dem Kopf in die Verkörperung – wo echte Transformation stattfindet. Klarheit: Nicht: «Ich will mehr Geld.» Sondern: «Ich erlebe finanzielle Freiheit durch XYZ – und es fühlt sich an wie … » Emotionaler Abdruck: Schliess die Augen: «Ich spüre, wie sich die Version von mir, die das bereits lebt, fühlt? Verkörperung: Ich nehme Haltung, Atmung und Präsenz dieser Version ein und handle JETZT so. Energetische Konsistenz: Vision, Gefühle, Handlungen und Identität stimmen überein. Ich erlebe ein innerliches «JA». Die 4‑Tage‑Frequenzroutine Sie ist eine Routine, die Nervensystem, Emotionen, Körper und Identität gleichzeitig anspricht. Tag 1: Regulation (Nervensystem beruhigen) Kohärente Atmung: 5 Sekunden ein, 5 Sekunden aus, 3–5 Minuten mit somatischer Entspannung: Schultern lösen, Kiefer entspannen, Brustkorb öffnen Tag 2: Alignment (Emotionen ausrichten) Emotional Tuning: Wähle ein Gefühl (Freude, Liebe, Freiheit) und erzeuge es bewusst mit Herzfokus: Hand aufs Herz, Gefühl mit deiner Vision verbinden Tag 3: Embodiment (Zukunfts-Ich verkörpern) Nimm Haltung & Stimme der erfüllten Version ein und frage dich: «Wie würde mein Zukunfts-Ich heute handeln?» Tag 4: Integration (Frequenz stabilisieren) Mach eine Mini-Handlung, die deine neue Frequenz bestätigt und sein dankbar für 2–3 Dinge, die im Einklang mit deiner Vision sind. Warum Charakterstärken deine Frequenz verstärken Ich arbeite seit Jahren mit den 24 Charakterstärken – und ich sehe immer wieder dasselbe Muster: Wenn Menschen ihre Stärken aktivieren, steigt ihre Frequenz sofort. Warum? Weil Stärken Zustände erzeugen, die hochschwingen:
Damit sind sie natürliche, kraftvolle Frequenz-Booster. Die wirksamsten «Frequenz-Stärken» Die folgenden Stärken erhöhen dein inneres Frequenzniveau besonders stark - also jene, die typischerweise positive Emotionen, Kohärenz, Verbundenheit, Sinn und Energie erzeugen. Dankbarkeit, Hoffnung, Spiritualität, Sinn für das Schöne, Humor, Freundlichkeit, Bindungsfähigkeit, Soziale Intelligenz, Enthusiasmus, Authentizität, Weisheit, Kreativität, Vergebungsbereitschaft
Die Stärken‑Aktivierung Wenn du eine Stärke aktivierst, passiert Folgendes:
Die neuropsychologisch fundierte 5-Minuten-Übung hebt deine Frequenz spürbar an: 1) Zentrierung – 30 Sekunden: Atme 3x tief ein und aus. Hand aufs Herz oder den Bauch: «Ich verbinde mich jetzt mit der Charakterstärke … » 2) Erinnerungsfunke – 1 Minute: Erinnere dich an eine Situation, in der du diese Stärke kraftvoll gelebt hast. 3) Gefühlsverstärkung – 1 Minute: Lass das Gefühl grösser werden. «Ich erlaube dieser Stärke, mich vollständig zu erfüllen.» 4) Mini-Handlung – 1–2 Minuten: Eine winzige, echte Handlung, die die Stärke ausdrückt. 5) Integration – 30 Sekunden: «Diese Stärke lebt aktiviert in mir und sie bleibt bei mir.» Warum diese Übung so stark wirkt Sie kombiniert:
Ein persönlicher Gedanke Ich habe immer wieder erlebt, wie sich Türen öffnen, sobald ich in einer Stärke verankert bin. Nicht, weil ich etwas erzwinge, sondern weil ich innerlich auf einer Frequenz bin, die das, was ich mir ersehne, überhaupt erst möglich macht. Freude ist dafür einer der kraftvollsten Zugänge. Sie ist leicht. Sie ist weit. Sie ist magnetisch. Wenn du deine Frequenz veränderst, verändert sich dein Leben. Nicht irgendwann – sondern ab dem Moment, in dem du beginnst, sie zu verkörpern. Momente der Lernfreude
"Non scolae, sed vitae (discimus)" – wir lernen fürs Leben. Lernfreude ist der Funke, der uns aufleuchten lässt: in jedem Aha-Moment, der uns weitet, in jedem Schritt, der uns zeigt, dass wir mehr können, als wir dachten. Sie ist das stille Aufblühen unserer Einzigartigkeit. Lernen ist überall Die Welt ist voller Lehrmeisterinnen. Ein Gespräch, ein Scheitern, ein Erfolg, ein Blick – alles kann uns formen. Formelle Bildung gibt Struktur, das Leben schenkt Tiefe. Beides zusammen macht uns ganz. Wohin Lernfreude führt Sie erweitert unser Wissen und unser Können, aber auch unseren Blick auf uns selbst. Sie macht wach, mutig und zufrieden – weil wir spüren, dass wir unser Leben gestalten können. Die Haltung ist der Boden Lernfreude wächst von innen.
Wie Lernen leicht wirdFreude macht Lernen spielerisch. Neugier macht es weit. Wenn wir verstehen, warum etwas wichtig ist, wenn wir unsere Sinne nutzen, unser Vorwissen wecken, Methoden verbinden – dann wird Lernen lebendig. Es verankert sich, wenn Kopf, Herz, Fokus und Wille zusammenwirken:
Am Ende bleibt ein stiller Satz: Ich bin dankbar für alles, was Lernfreude aus mir gemacht hat. Freude an Bewusstheit - die Verbindung zu dir: Mehr Klarheit. Mehr Ruhe. Mehr du
Manchmal fühlt sich der Kopf an wie ein überfüllter Marktplatz: Gedanken rufen durcheinander, Emotionen drängeln sich vor, und irgendwo dazwischen versuchst du den Kontakt zu dir selbst zu halten. In diesen Momenten hilft dir die Bewusstheit. Du trittst einen Schritt zurück, atmest tief ein und aus, fühlst deinen Körper und nimmst für einen Augenblick diesen Ort in dir wahr, wo es ganz still ist. Bewusstheit ist dieser Zustand, in dem du wahrnimmst, ohne in Gedanken abzudriften. Viele Menschen leben fast ausschliesslich im Kopf und verlieren dabei den Kontakt zu ihrem Körper, ihren Gefühlen und letztlich zu sich selbst. Bewusstheit führt dich zurück in diese Verbindung. Sie bringt Ruhe in dein Inneres, macht dich präsenter und klarer. Es ist der Raum, in dem du dich wieder spürst – jenseits von Rollen, Erwartungen und mentalen Schleifen. Bewusstheit ≠ Bewusstsein Bewusstsein ist dein Erfahrungsschatz – alles, was du gelernt, verstanden und über dich selbst erkannt hast. Stell dir vor, du webst daraus einen Teppich, der dein Leben prägt und Situationen anzieht, die zu seiner Qualität passen. Bewusstheit hingegen ist der gegenwärtige Moment; ist aktiv, wach, lebendig. Sie schafft Abstand zu deinen Gedanken und Gefühlen, sodass du dich selbst beobachten kannst, statt dich in inneren Geschichten zu verlieren. Bewusstheit ist Präsenz. Sie ist Sein. Warum Bewusstheit dein Leben verändertNatürlich kannst du auch ohne Bewusstheit erfolgreich sein, Ziele erreichen, Geld verdienen. Doch ohne Bewusstheit fehlt die innere Balance – der Kontakt zu dir selbst. Mit Bewusstheit geschieht etwas Wesentliches:
Mit drei Schritten in den Zustand der Bewusstheit – sanft, einfach, jederzeit Übe zunächst jeden einzelnen Schritt für sich (je 3 Tage) und setze sie dann zusammen. 1. Atmen – im Jetzt ankommen Der Atem ist immer da. Sobald du ihn bewusst wahrnimmst, bist du präsent. Ankerwort: Atmen. 2. Fühlen – Deinen Körper wahrnehmenSpüre deinen Körper von innen. Wandere durch ihn wie durch dein vertrautes Zuhause. Ankerwort: Körper fühlen. 3. Stille spüren – Ruhe erlebenGeh in deinen Herzraum – dort ist es von Natur aus still. Es ist ein Ort, an dem du einfach bist. Ankerwort: Stille spüren. Bewusstheit ist Lebensqualität Atmen bringt dich vom Denken ins Wahrnehmen. Fühlen bringt dich in die Ruhe. Stille bringt dich ins Sein. Wenn du diese Bewusstheit in deinen Alltag integrierst, erkennst du früh, wann du aus der Balance gerätst. Du wirst nicht länger von Gedanken gesteuert, sondern gestaltest deine innere Welt bewusst. Die Freude der Zeitfreiheit
Es gibt Augenblicke, in denen du spürst, dass Zeit nicht etwas ist, das man festhalten oder verlieren kann. Sie ist ein lebendiges Feld, das sich mit dir bewegt – ein stiller Begleiter, der sich weitet, wenn du dich weit machst, und ruhiger wird, wenn du ruhiger wirst. Zeitfreiheit entsteht, wenn du erkennst, dass Zeit nicht gegen dich arbeitet. Sie ist auf deiner Seite. Sie möchte dich unterstützen, nicht antreiben. Sie möchte dich erinnern, nicht hetzen. Sie möchte dich in deine eigene Wahrheit zurückführen. Wenn du dich fragst, wohin deine Zeit verschwunden ist, dann ist das kein Fehler, sondern eine Einladung. Eine Einladung, freundlich hinzuschauen: Wie gehe ich mit mir um? Was nähre ich gerade? Was lasse ich zu? Was lasse ich weg? Zeit ist ein Spiegel deiner inneren Haltung. Sie zeigt dir, wo du im Einklang bist – und wo du dich verlierst. In der Tiefe weisst du: Zeit ist nicht linear. Sie ist ein schöpferischer Raum. Ein Ort, an dem du dich ausrichten kannst. Ein Ort, an dem beginnt, was du realisieren möchtest. Wenn du präsent wirst, wird Zeit weich. Wenn du dankbar wirst, wird Zeit weit. Wenn du hoffnungsvoll wirst, wird Zeit licht. Wenn du fair mit dir selbst wirst, wird Zeit freundlich. Wenn du Schönheit erkennst, wird Zeit still. Wenn du lernst, wächst Zeit mit dir. Wenn du spirituell verbunden bist, wird Zeit zu einem heiligen Rhythmus. Die vier Fragen von Elisabeth Kräuter wirken hier wie ein weiser Kompass: Muss es sein? Muss es so sein? Muss ich es sein? Muss es jetzt sein? Sie bringen dich zurück zu dem, was wahr ist – und lassen alles andere sanft abfallen. Alte Glaubenssätze über Zeit engen dich ein. Neue Entscheidungen öffnen dich. Sie verändern nicht nur deinen Tag, sondern deine Frequenz. So sind Sätze wie: Ich habe genug Zeit. Zeit ist auf meiner Seite. Alles geschieht zur rechten Zeit. Ich bewege mich im Fluss der Zeit nicht nur Worte. Sie sind energetische Setzungen. Sie sind Akte der Selbstfürsorge. Sie sind Ausdruck deiner inneren Weisheit. Wenn du dich für Zeitfreiheit entscheidest, entscheidest du dich für ein Leben, das nicht gefüllt, sondern erfüllt ist. Ein Leben, das nicht getrieben, sondern geführt ist. Ein Leben, das nicht im Aussen beginnt, sondern in dir. Du wirst zur ‘Zeitbiegerin’ – nicht, weil du die Zeit kontrollierst, sondern weil du mit ihr kooperierst. Weil du ihre Sprache verstehst. Weil du ihre Schönheit erkennst. Weil du ihr vertraust. Und in diesem Vertrauen beginnt sich dein Leben zu verändern. Einfach, leicht, natürlich. Freude – eine Energie, die aus der Einfachheit entsteht Jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Handlung und jede Begegnung trägt eine eigene Energie in sich. Diese Energie formt unsere Wahrnehmung – und entscheidet letztlich, welche Erfahrungen wir in unser Leben ziehen. Wenn wir unsere Gedanken verändern, verändern wir unser Leben. Vor einigen Jahren bin ich auf genau diesem Weg der japanischen Kultur begegnet. Ich begann, die Sprache zu lernen und mich intensiver mit der japanischen Lebens- und Denkweise zu beschäftigen. Besonders fasziniert haben mich die vielen Prinzipien, die das Denken ordnen, den Fokus schärfen und zu mehr Einfachheit führen. Sie alle basieren auf klaren Grundgedanken, die eng mit unseren Charakterstärken wie Selbstregulierung, Disziplin und innerer Klarheit verbunden sind. Mit etwas Übung – und der Bereitschaft, sich darauf einzulassen – wächst man erstaunlich leicht in diese Denkweisen hinein. Japan besitzt eine bemerkenswerte Fähigkeit, Komplexität zu reduzieren, ohne an Tiefe zu verlieren. Die dort gelebten Prinzipien sind keine starren Regeln, sondern Haltungen, die den Alltag leichter machen. Einfachheit bedeutet nicht Verzicht, sondern bewusste Wahl. Sie entsteht, wenn wir Überflüssiges loslassen und Raum für das Wesentliche schaffen. Japanische Lebenskunst ist im Kern eine Kunst des Weglassens – mit Stil, Sinn und Respekt. Die verschiedenen Weisheiten und Methoden sind praktische Werkzeuge für mehr Struktur, Gesundheit, Gelassenheit und Sinn im Alltag. Sie schaffen Klarheit, Ruhe und Orientierung. Und sie bringen Freude, weil sie uns in eine positive Schwingung versetzen, die wiederum mehr Einfachheit in unser Leben zieht. In der folgenden Tabelle stelle ich einige dieser japanischen Denkweisen vor – Prinzipien, die mich durch ihre Klarheit und Eleganz besonders beeindruckt haben. Ich lade dich ein, sie für dich auszuprobieren und zu prüfen, ob sie deinen Alltag bereichern. Manchmal hilft es, ein Prinzip einfach 14 Tage lang konsequent zu leben. Oft zeigt sich erst dann, wie sehr es negative Gedanken, Stress oder innere Unruhe transformieren kann. Mit der Zeit entsteht daraus ganz automatisch dein persönliches Einfachheits-Leitbild – ein Lebensstil, der sich leicht, klar und stimmig anfühlt.
Gerne gebe ich dir noch eine kleine Inspiration mit auf den Weg, die den Kern all dieser Prinzipien auf den Punkt bringt.
Ein Schüler fragte Buddha: "Was ist der Schlüssel zu einem einfachen Leben?" Buddha antwortete: "Weniger wollen. Mehr sein." Diese Worte fassen zusammen, worum es bei den japanischen Denkweisen letztlich geht: Nicht mehr zu tun, sondern bewusster. Nicht mehr zu besitzen, sondern klarer zu wählen. Nicht mehr zu streben, sondern präsenter zu leben. Wenn du beginnst, diese Haltung in kleinen Schritten in deinen Alltag zu integrieren, entsteht ganz von selbst mehr Leichtigkeit, Klarheit – und Freude. Warum es so wertvoll ist, sich mit den eigenen Charakterstärken zu verbinden. In einer Welt, die uns ständig fordert und oft über unsere Grenzen schiebt, verlieren wir leicht den Kontakt zu dem, was uns wirklich trägt: unseren Charakterstärken. Sie sind innere Ressourcen, die Orientierung, Kraft und Stabilität schenken – wenn wir lernen, uns bewusst mit ihnen zu verbinden. Genau aus diesem Bedürfnis heraus sind meine beiden Bücher entstanden.
1. Charakterstärken Entdecken und Berühren Dieses Buch öffnet dir den emotionalen Zugang zu deinen Stärken. Viele Menschen spüren intuitiv, dass in ihnen etwas Wertvolles schlummert, können es aber nicht benennen. Über Zitate, Geschichten und die stille Sprache der Pflanzen lädt dich Entdecken und Berühren ein, deine Stärken zu fühlen statt zu analysieren. So werden sie zu inneren Begleitern, die dich im Alltag stärken und leiten. 2. Charakterstärken Verstehen und Erleben Der zweite Band führt dich kognitiv in die Tiefe. Forschungsergebnisse, Literatur und praxiserprobte Übungen aus Coaching, Organisationsentwicklung und Mediation machen jede Stärke konkret anwendbar. Du lernst, deine Stärken bewusst zu aktivieren – in Beziehungen, im Beruf und in herausfordernden Momenten, in denen du Orientierung brauchst. Warum beide Bücher zusammen so kraftvoll sind Nachhaltige Entwicklung entsteht, wenn wir emotional, kognitiv und durch Erfahrung lernen. Genau das ermöglichen die beiden Bände gemeinsam:
Für wen sind die Bücher gedacht? Für Menschen, die
Ein persönliches Wort Ich habe diese Bücher geschrieben, weil ich immer wieder sehe, wie Menschen aufblühen, wenn sie sich mit dem verbinden, was in ihnen bereits leuchtet. Wenn du diesen Weg für dich öffnen möchtest, freue ich mich, wenn eines oder beide Bücher dich begleiten dürfen. Aktuell arbeite ich am dritten Band Charakterstärken integrieren und sein – einem praktischen Alltagsbegleiter mit konkreten Anwendungsbeispielen aus zentralen Lebensbereichen und mit Raum für eigene Notizen. Damit schliesst sich die Trilogie zu einem vollständigen Entwicklungsweg: entdecken – verstehen – integrieren – und schliesslich sein. Diene erst dir selbst
Im Dezember-Blog 2025 habe ich gefragt: Was macht dir Freude und fällt dir leicht? Die beiden Themen «Freude und Leichtigkeit» gehören zusammen wie siamesische Zwillinge. Denn was dir Freude macht, weist auf deine Begabung hin und damit zu dem, was dir leichtfällt. Du erlebst die sog. Glücksstärken der Positiven Psychologie: Enthusiasmus - Hoffnung - Dankbarkeit - Liebe - Neugier - (dicht gefolgt von Humor). Freude gibt uns Energie und stärkt unsere Motivation. Sie macht uns kreativ und hebt unser Selbstvertrauen. Als wichtiger Bestandteil der Heiterkeit führt sie zu mehr Freundlichkeit im Leben Freundlichkeit dir selbst und anderen gegenüber. Was also macht dir Freude, schon immer oder einfach nur jetzt? Beobachte dich in allen Lebensbereichen. So weisst du, wie du dir ganz leicht gute Zeiten schaffen kannst, z.B. während des Tages oder unter der Woche. Freude ist ein Wert, den wir zu unserem Massstab machen sollten. Lass weg, was dir keine Freude bereitet, oder verkürze zumindest die Zeit damit. Werte, denn du folgst, sollten dich immer deiner wahren Grösse, Würde und Freiheit näherbringen. Nur so sorgen sie für dein gutes gelingendes Leben. Orientierst du dich an ihnen, erlebst du eine aussergewöhnliche innere und äussere Freiheit und weisst immer, was zu dir gehört und was nicht. Dir und deinem inneren Gleichgewicht dienst du leicht und einfach mit den vier Energielieferanten aus dem November-Blog 2025 (Heiterkeit für Kluge – Der Kreis schliesst sich: Akt 4: Balance und Akt 5: Selbstführung). Folgende Sanduhr-Meditation von Daniela Blickhan (www.inntal-institut.de) dient einer kurzen, wirkungsvollen Zeit nur für dich, in der du nur dir selbst und deiner inneren Ruhe dienst. Vielleicht magst du dir heute kurz Zeit dafür nehmen und es ausprobieren? Du kannst die Übung in 30 Sekunden als innere Ausrichtung nutzen oder 5, 10 oder 15 Minuten lang ausweiten. Daniela Blickhan zeigt, dass diese einfache, kraftvolle Übung drei verschiedene Geisteszustände und Charakterstärken unterstützt, die nacheinander die Form der Sanduhr bilden:
Jede Phase hat ihren eigenen Wert: Mit offenem Geist gelingt es uns leichter, nicht an einzelnen Gedanken oder Gefühlen festzuhalten. Wir nehmen wahr, was gerade ist, wie wir uns fühlen, ohne es gleich zu bewerten. Die Stärke Neugier hilft uns dabei, indem wir dafür die Frage «was noch?» nutzen, um unsere Wahrnehmung zu weiten. Diese einfache Frage stupst uns quasi an, ein bisschen weiter zu erkunden, was gerade ist. Wenn ein Gedanke sich in den Vordergrund schiebt, können wir innerlich sanft sagen: «Ok, Gedanke, ich sehe dich. Und was ist da sonst noch? Was kann ich noch entdecken? Welche Stärke kann ich gerade jetzt in diesem Moment spüren?» Selbstregulation als innere Zentrierung Die Konzentration auf einen Punkt, wie zum Beispiel den Atem, ist wie ein Anker für unseren Geist. Wir steuern unsere Aufmerksamkeit bewusst, und so unterstützten wir unsere Stärke Selbstregulation. Gefühle und Gedanke die unwillkürlich auftauchen, können wir loslassen, indem wir mit unserer Aufmerksamkeit immer wieder zu unserem Fokus zurückkommen: Wir bündeln unsere Aufmerksamkeit auf eine Sache, z.B. indem wir uns innerlich freundlich sagen «zurück zum Atem». Und wieder: «zurück zum Atem.» Weitsicht – das grosse Ganze und die Verbundenheit Von unserem Fokuspunkt erweitern wir nun unsere Aufmerksamkeit auf unseren ganzen Körper und auf unsere Umgebung. Die Stärke Weitsicht ist die Fähigkeit, das grosse Ganze zu sehen und Weisheit in Entscheidungen einzubringen. Wir können damit neue Möglichkeiten entdecken, unsere Werte und Stärken zu leben und das Einssein von Körper und Geist zu spüren. In Anlehnung an Thich Nhat Hanh: Wir können anderen erst wirkungsvoll weiterhelfen, wenn wir zuerst uns selbst dienen und unseren inneren Frieden kreiert haben. Andernfalls verschwenden wir unsere Zeit und die der anderen. Mit Freude, Leichtigkeit und Frieden in unserem Körper und Geist schaffen wir Raum für unser Wohlbefinden und das der anderen. Heiterkeit ist nicht nur mein wichtigster Wert, sondern auch mein Lieblings-Lebensgefühl. Sie hält mich auf wundersame Weise in meiner Mitte. Sie zeigt mir in schwierigsten Zeiten, was es heisst präsent zu sein, anzunehmen und Freude zu haben an dem, was gut ist. Sie stärkt mein Vertrauen. Das Bewusstsein und die Intention ein heiteres Leben zu führen, bringt auch für andere ein Geschenk mit sich. Gelebte und in ihrer Essenz tief empfundene Heiterkeit bringt andere ihrer wahren Grösse, Würde und Freiheit näher. Oft sind es einzelne Sätze oder sogar nur ein Wort, das uns anspricht, berührt und als Geschenk in uns zurückbleibt. Wir erleben eine besondere Form von geschenkter Lebensqualität und ein Gefühl von Fülle. Sie versorgt uns mit Ressourcen, wir sehen Chancen und sind kreativ. Wir sind ganz in Kontakt mit uns selbst und fühlen uns freier, so als würden wir angehoben. Es ist ein Zustand des geistigen und emotionalen Wohlbefindens. Das Geheimnis der Heiterkeit ist ihr zeitloses Glück, denn sie geht davon aus, dass es das Leben stets gut mit uns meint.
Frage dich gerade in der Weihnachtszeit: Was macht mir Freude und fällt mir leicht. Was kann ich davon verschenken, mir und anderen?
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August 2026
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